Mehr Auszeichnung geht gar nicht…

Prof. Albert Scharf, Richard Schmittner, Ilse Aigner, Anna Stolz (v.l.n.r.)
Prof. Albert Scharf, Richard Schmittner, Ilse Aigner, Anna Stolz (v.l.n.r.). Bildrechte: Bildarchiv Bayerischer Landtag

Der Ort der Veranstaltung war mit dem Münchner Maximilianeum bestens gewählt, wurde der Bau doch von König Maximilian II. für die klügsten jungen Menschen seiner Zeit erbaut und ist heute zudem der Sitz des Bayerischen Landtags.

Am vergangenen Mittwoch wurde hier der Abiturientenpreis des Bayerischen Clubs für hervorragende Seminararbeiten zu Themen der bayerischen Kultur in Geschichte und Gegenwart verliehen, und Richard Schmittner vom RGW wurde nicht nur Bezirkssieger, er konnte sogar den Landespreis für sich und seine Arbeit gewinnen.

Die „Formenvielfalt der Pflanzengallen am Eichelberg (Opferbaum) und ihre Erzeuger aus dem Reich der Insekten“ hatte er zu seinem Thema im W-Seminar gemacht, und damit nicht nur seinen Kursleiter, sondern auch die Jury des Bayerischen Clubs überzeugen können.

In ihren Grußworten beim Festakt betonten die Landtagspräsidentin Ilse Aigner und die Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus Anna Stolz die Bedeutung der Bayerischen Heimat gerade auch für die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. „Wer sich intensiv mit der Heimat beschäftigt und stark verwurzelt ist, hat die besten Voraussetzungen, in einer globalisierten Welt über sich hinauswachsen zu können!", so Aigner.

Im Anschluss wurde der Preis durch den Sprecher des Bayerischen Clubs, Prof. Albert Scharf, überreicht, der neben der Ehrbezeugung auch noch ein Preisgeld von immerhin 1 500 Euro beinhaltet.

Die 6c in Forschungsmission

Beim Schülerlabor im Martin von Wagner Museum durften die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c in die altorientalistische Welt eintauchen und sich mit der Entstehung der Keilschrift, eine der ältesten Schriften überhaupt, beschäftigen. Anschließend übten sie auf selbstgeformten Tontafeln selbst das Schreiben der Keilschrift. Danach galt es herauszufinden, welches Rezept sich am besten eignet, um beschreibbare Wachstafeln, wie sie auch im Alten Orient benutzt wurden, herzustellen. Das Ergebnis: Ein Gemisch aus Bienenwachs und gelbem Ocker funktionierte am besten. Die auf den ersten Blick ungewöhnliche Zusammenarbeit der Fakultäten Geschichte und Chemie erlaubte uns an diesem Vormittag außergewöhnliche Einblicke in die Welt des Alten Orients.

Tour de France der Fünftklässler

Französisch intensiv erleben durften die Fünftklässler am Donnerstag, 17. Oktober, denn es stand eine tour de France auf dem Stundenplan – ganz ohne Fahrrad, dafür aber mit einer echten Französin, Mélina Deneuve, der europäischen Freiwilligen, die ein Jahr unseren Französischunterricht am RGW unterstützt.

Zunächst wurden die Fünftklässler durch den Frosch, monsieur Grenouille, der sie den Tag über begleiten sollte, begrüßt. Danach starteten sie die Rundtour in der Bretagne und lernten dort die wichtigsten Städte und besondere kulinarische Spezialitäten kennen. In Gruppen erarbeiteten die Mädchen und Jungen Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten von Paris, Nizza, Bordeaux und Lyon. Dazwischen gab es auch einen praktischen Unterricht in französischer Lebensweise im Ringpark: pétanque spielen. Nachdem die Regeln ausführlich erklärt wurden, hatten die Gruppen viel Spaß, mit ihren Kugeln möglichst in die Nähe des cochonnet, des „Schweinchens“, zu werfen.

Zum Abschluss präsentierten die einzelnen Gruppen ihre schön gestalteten Plakate und brachten den Mitschülern die Sehenswürdigkeiten wichtiger französischer Städte näher.

Gregor Kurzai beim Schülerseminar Spitzenförderung Mathematik

In der ersten Oktoberwoche fand ein einwöchiges Schülerseminar zur Spitzenförderung Mathematik in St. Englmar statt, welches vom Kultusministerium gefördert wird. Gregor wurde als einziger Schüler aus Unterfranken dafür ausgewählt und konnte sich mit 30 weiteren mathematikbegeisterten Schüler- innen und Schülern aus ganz Bayern über geometrische und zahlentheoretische Problemstellungen austauschen. Daneben wurden auch viele Aufgaben aus verschiedenen Wettbewerben wie dem Landeswettbewerb und dem Bundeswettbewerb Mathematik bearbeitet und Lösungsstrategien trainiert.  Für freizeitliche Aktivitäten in der Natur blieb daneben auch noch genügend Zeit.

Herr Schmidt und Herr Blesch gratulierten Gregor für die erfolgreiche Teilnahme am Seminar und wünschten ihm weiterhin viel Erfolg bei der kommenden Mathematik-Olympiade Bayern und dem Landeswettbewerb.

6. Klassen erkunden die Stadtbücherei

Frau Riedel verteilt am Ende der Büchereirallye Preise an alle
Frau Riedel verteilt am Ende der Büchereirallye Preise an alle

Durch eine multimediale Erlebnistour, der Action-Bound-Rallye, lernten unsere Sechstklässler die Stadtbücherei im Falkenhaus kennen, nutzten den Online-Katalog und führten kleine Recherchen im Internet durch. Mit Tablets ausgestattet erkundeten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen die gesamte Bücherei. Am Ende wurde die Beantwortung der Fragen ausgewertet und die Siegergruppe erhielt von Frau Riedel einen Preis, alle anderen bekamen Gummibärchen. Im Anschluss daran hatten die Kinder genügend Zeit in den Bücherregalen der Kinder- und Jugendliteratur zu stöbern, um sich ein passendes Buch auszusuchen, aus dem sie beim Vorlesewettbewerb vorlesen wollen. Damit die Ausleihe funktionierte, stellte Frau Riedel allen Schülerinnen und Schülern einen kostenlosen Büchereiausweis aus, mit dem die Kinder auch in Zukunft viele spannende Bücher aus dem reichhaltigen Schatz der Stadtbücherei ausleihen können.

Aktueller „Röntgenfilm“ begeistert Jury

Mitglieder von „Röntgenfilm“ freuen sich über den jüngsten Erfolg
Mitglieder von „Röntgenfilm“ freuen sich über den jüngsten Erfolg

Bei den mittlerweile 42. Filmtagen der bayerischen Schulen konnte auch die jüngste der Filmgruppen-Produktionen überzeugen. Beim Streifen „Gähnende Lehre“ handelt es sich um eine Parodie auf Verschwörungstheorien. Die „Doku- mentation“ deckt ein Komplott auf, das angeblich für die Schulmüdigkeit ganzer Schüler- und Lehrergener- ationen verantwortlich ist.

Eine Delegation der Jungfilmer(innen) aus dem RGW reiste dazu nun Mitte Oktober zu dem Landesfestival nach Holzkirchen, südlich von München.

Die Jury in ihrer Laudatio für den mit 250,- Euro dotierten Förderpreis: „Wieder einmal ein wunderbares Werk dieser Schule (gemeint ist das RGW), das uns mit seinem besonderen Humor ansteckt!“

Eine hohe Messlatte also für den nächsten „Röntgenfilm“!

Dreifache Auszeichnung für das RGW

Am Mittwoch den 2. Oktober 2019 fand auf der Mainfrankenmesse in Würzburg die Preisverleihung der Initiative „Würzburg. Stadt der jungen Forscher“ statt. Der diesjährige Förderwettbewerb steht unter dem Motto „Ich sehe was, was du nicht siehst“. In Zusammenarbeit mit Wissenschaft- lerInnen bzw. Hochschulen nähern sich SchülerInnen aus verschiedenen Schulen dem Thema auf unterschiedliche Art und Weise. Drei Kooperationsprojekte des Röntgen-Gymnasiums wurden dabei ausgezeichnet: Die beiden P-Seminare der 12. Jahrgangsstufe „Indien“ (Frau Senger) und „Meilensteine der Chemie“ (Herr Baum) sowie ein Projekt der 8. Klassen (Herr Wüst) können mit finanzieller Unterstützung der Initiative ihre Arbeit aufnehmen bzw. fortführen.

Weitere "Neuigkeiten"

Weitere Berichte über Aktionen, Preise und andere Ereignisse aus dem Schulleben dieses Schuljahrs finden Sie ab sofort auf einer eigenen Seite!

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