Preisgekröntes Projekt mit Fortsetzung

Einführung der Schüler

Die Schülerinnen und Schüler der 8.Jahrgangstufe im Schuljahr 2013/14 haben im Rahmen der virtual science fair 2014 spannende Themen bearbeitete und konnten interessante Ergebnisse präsentieren. Eine besondere Würdigung erfuhr das Projekt im März 2015. Die Schaeffler FAG Stiftung prämiert jedes Jahr naturwissenschaftliche Projekte an Schulen. Im Rahmen der Innovation Awards erhielt die virtual science fair des Röntgen-Gymnasiums einen Anerkennungspreis. Die Jury würdigte das Projekt als innovative Ergänzung zum Unterricht, die Naturwissenschaften lebendig für die SchülerInnen darstellt. Bei der Preisverleihung in Schweinfurt nahmen die Gewinner von 2014 Hanna Zumbrägel, Maja Lange, Antonia Spall (9b), Jan Hermann, Tim Schicks und Martin Goldschmied (9a) mit Hr. Binsteiner und Hr. Baum die Auszeichnung, die mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro verbunden war, entgegen.

Zum Zeitpunkt der Preisverleihung stand die Fortsetzung des Projektes im Schuljahr 2014/15 schon in den Startlöchern. Die Auftaktveranstaltung im März gab den Startschuss, diesmal mit einer deutlich größeren Anzahl von Schülerinnen und Schülern. In 90 Minuten konnten die Schülerinnen und Schüler den Weg des naturwissenschaftlichen Erkenntnisprozesses selbst gehen und sollten begreifen, wie Forschung funktioniert, bzw. wie man zu naturwissenschaftlichen Ergebnissen kommt und diese im Anschluss präsentieren kann. Die Schülerinnen und Schüler teilten sich hierzu in Dreier- oder Vierergruppen auf und lösten eine vorgegebene Fragestellung experimentell. In den folgenden Wochen und suchten sie sich selbstständig eine experimentelle, naturwissenschaftliche Fragestellung. Als Hilfestellung wurden ihnen Naturwissenschaftler oder Studenten zur Seite gestellt. Mit diesen E-Mentoren konnten die Schülerinnen und Schüler über eine virtuelle Kontaktplattform Probleme diskutieren und ihre Ergebnisse analysieren. Die Kleingruppen forschten außerhalb der Unterrichtszeit und losgelöst von Bewertungen und Vorgaben der Fachlehrer.

Nach vielen Wochen Recherchieren und Experimentieren sowie dem Auswerten von Versuchen und sonstigen Informationen stellten die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe dann ihre Ergebnisse am 13. Mai 2015 am Röntgen-Gymnasium vor. Zur Präsentation hatten die Schülergruppen Ihre Erkenntnisse auf Plakaten dargestellt und ihre Arbeit in Laborbüchern dokumentiert. Mehrere Gruppen brachten darüber hinaus auch Anschauungs- und Versuchsmaterial mit, so dass sich die Besucher einen direkten Eindruck von ihren Arbeiten und Experimenten machen konnten.

Eine fachkundige Jury aus Mitgliedern des Elternbeirats, des Fördervereines und des Fraunhofer-Instituts Würzburg begutachtete die ausgestellten Ergebnisse und befragte die Schülerinnen und Schüler zu ihrer Arbeit.

Nach langer Diskussion entschied die Jury, dass Clara Weirauch, Mona Voth, Marcel Körner und Sven Schießer (8a) für ihre Arbeit zu „Farbensehen in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht“ den 1. Preis erhalten sollten. Die Gruppe von Lena Höfling, Katja Roß und Alicia Hauck (8a) wurde für die Untersuchung der Frage „Welche Einfluss hat Sport auf die Merkfähigkeit?“ mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Florian Reinhardt, Leonard Bremer und Matthias Hofmann (8b) erhielten für ihre Arbeit „Wie baut man stabile Brücken?“ den 3. Preis. Unter Verwendung des Preisgeldes der Schaeffler FAG Stiftung und durch die Unterstützung des Elternbeirates konnten dieses Jahr noch attraktivere Preise vergeben werden. Die Siegergruppe fährt gemeinsam mit der Jugend forscht – Gruppe des RGW vom 21. – 24.7. 15 zum Kerschensteiner-Kolleg ins deutsche Museum nach München. Die Zweit- und Drittplazierten wurden mit Buchpreisen bzw. Gutscheinen der Buchhandlung Neuer Weg ausgezeichnet.

Zurück

© RGW