Preisgekröntes Projekt mit Fortsetzung

Siegerehrung

In Zweier-, Dreier- oder Vierergruppen suchten sich die Schülerinnen und Schüler im Anschluss eigene Fragestellungen aus dem Alltag, die mit naturwissenschaftlichen Phänomenen zusammenhängen. Außerhalb der Unterrichtszeit entwarfen sie Experimente, die ihnen eine Antwort auf diese Fragen liefern sollten. Als Hilfestellung wurden ihnen Naturwissenschaftler oder Studenten zur Seite gestellt. Mit diesen E-Mentoren konnten die Schülerinnen und Schüler über eine virtuelle Kontaktplattform Probleme diskutieren und ihre Ergebnisse analysieren. Nach vielen Wochen Recherchieren, Experimentieren sowie Auswerten von Versuchen und sonstigen Informationen stellten die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe die Ergebnisse ihres Naturwissenschaftsprojektes am 27. April in der unteren Turnhalle des Röntgen-Gymnasiums vor.

Zur Präsentation stellten die Schülergruppen ihre Erkenntnisse auf Plakaten vor und zeigten die Dokumentation ihrer Arbeiten in Laborbüchern. Mehrere Gruppen brachten darüber hinaus auch Anschauungs- und Versuchsmaterial mit, so dass sich die Besucher einen direkten Eindruck von ihren Arbeiten und Experimenten machen konnten.

Eine fachkundige Jury aus Mitgliedern des Elternbeirats, des Fraunhofer-Instituts und der Universität Würzburg begutachtete die ausgestellten Ergebnisse und befragte die Schülerinnen und Schüler zu ihren Arbeiten.

Die Jury war in diesem Jahr vom Niveau der Ausstellung begeistert. Jörn Probst vom Fraunhofer Institut meinte: „Wenn man diese Projektergebnisse sieht, muss man sich um den wissenschaftlichen Nachwuchs keine Sorgen machen. Diese Veranstaltung ist für die Förderung von naturwissenschaftlichen Talenten wegweisend!“. Besonders beeindruckend fand die Jury die Versuche zur „Herstellung von Kunststoff aus Milch“. Samuel Mais, Joey Bark und Manuel Pültz (8b) wurden für ihre Experimente zu diesem Thema mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Samuel Mais erklärte: “Solche Kunststoffe wurden schon vor vielen Jahren hergestellt. Allerdings verwendete man damals Formaldehyd, um Stabilität und Elastizität zu steigern. Vielleicht können wir die Versuche ja fortsetzten und einen ungiftigen Ersatzstoff finden.“ Der 2. Preis ging an Felix Kellner und Janis Hofmann (8b) für ihre Untersuchungen zum Thema „Welchen Einfluss hat der Fettgehalt von Milch bei der Joghurtherstellung?“. Den 3. Preis erhielten Emily Endres und Mariam Azouka (8c) für ihre Arbeit zu „Pelze – echt oder fake“.

Die Gewinner des ersten Preises werden gemeinsam mit der Jugend forscht-Gruppe des Röntgen-Gymnasiums im nächsten Jahr ins Kerschensteiner Kolleg des Deutschen Museums nach München fahren, die Gewinner des zweiten und dritten Preises erhielten Gutscheine vom Buchladen „Neuer Weg“ in Würzburg. Die Preise werden mit freundlicher Unterstützung des Elternbeirats sowie des Vereins der Freunde des Röntgen-Gymnasiums und dem Verband der Chemischen Industrie finanziert.

Christoph Baum

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