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Bericht der Berlinexkursion vom 13. – 17. November 2010

mit Besuch des Deutschen Bundestages

Leistungskurs Geschichte G1 2009/11
Übersicht

Übersicht Berlinexkursion


Samstag 13. November 2010
Am Samstag treffen wir uns nach um 08:00 Uhr am Hauptbahnhof in Würzburg. Raphael teilt uns mit, dass Andreas Tribula krank ist und nicht mit nach Berlin fahren kann. Unser Zug kommt Pünktlich und wir fahren mit kurzem Umsteigen in Göttingen nach Berlin und kommen um 12:23 Uhr an.
Um 16:00 Uhr treffen wir uns wieder und gehen gemeinsam ins DDR Museum. Das DDR Museum ist ein Erlebnismuseum direkt Zwischen Alexanderplatz und Museumsinsel. Es kann alles von Kleidung über Spitzelmethoden bis zu Trabant und Volvo Staatskarosse angeschaut und „ausprobiert“ werden. So mancher GeschichtsLKler besitzt jetzt ein Foto mit den Händen am Steuer von einem blauen Trabant.
Im Anschluss fahren wir mit der Buslinie 200 einmal durch das Botschaftsviertel zum Bahnhof Zoo um einen kleinen Überblick über Berlin zu bekommen. Vom Bahnhof Zoo fahren wir zurück zum Alexanderplatz und gehen gemeinsam ins „Georgsbräu“ eine Berliner Brauereigaststätte wo verschiede Spezialitäten, unter anderem das Eisbein probiert werden.
Mit guter Stimmung fahren wir zurück zum Generator Hostel, unserer Unterkunft.


Sonntag 14. November 2010
Am Sonntag fahren wir gleich nach dem Frühstück über einen kleinen Umweg ins Deutsche Historische Museum. Der Leistungskurs zerstreut sich relativ schnell in dem sehr großen Museum in dem die Deutsche Geschichte von ihren Anfängen mit Germanen, Römern und Etruskern über das Mittelalter, die kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklungen des zweiten Jahrtausends mit industrieller Revolution, Kaiserzeit, Einigung und Weltkriegen, Teilung und Wiedervereinigung dargestellt wird.
Für die Deutsch LKler war auch die Entwicklung der Sprache, die an Lese- und Hörbeispielen deutlich wird interessant. Als wir uns alle um 14 Uhr nach 4 Stunden Museum treffen um die Jacken zu verteilen fehlt immer noch Frank, der einfach nicht aus dem Museum herauszubekommen ist.
Am Abend geht eine Gruppe in das Musical „Blueman Group“ eine andere in die Lustige Oper in „Don Pasquale“ und der Rest besucht das Handballspiel der Füchse Berlin, dass sehr knapp aus geht.


Montag 15. November 2010
Am Montag müssen wir schon früh aufstehen, da wir Pünktlich bei der Sicherheitskontrolle im Bundestag sein müssen. Vorher wollen wir auch noch ein Gruppenbild vor dem Brandenburger Tor machen. Wir müssen nur schauen, dass der „Indianer“ und der „Silberne Wehrmachtsoffizier“ möglichst nicht auf dem Bild sind. Dann geht es zum Reichstag. Wir dürfen an der Besucherschlange vorbei zum Eingang für angemeldete Gäste, wo wir viel schneller als erwartet durch die Sicherheitskontrolle kommen. Dadurch können wir auch gleich auf die Kuppel wo wir Berlin mit den Audioguides am Ohr von oben kennenlernen. Es ist ein faszinierender Ausblick von den Gängen in der Kuppel.
Nach der Kuppel fahren wir wieder mit dem Gruppenaufzug nach unten. Auf der Besucherebene steigen wir aus, werden mit Informationsmaterialversorgt und setzen uns auf die Besuchertribünen auf denen man unter keinen Umständen einschlafen  oder die Augen schließen darf. Achtung Kameras! Aber nicht heute, da der Bundestag in dieser Woche Sitzungsfrei hat. In einem interessanten Vortrag bekommen wir die Geschichte, den Bau und die Arbeit des Parlaments geschildert. Besonders Interessant, der Bundestagsadler heißt „fette Henne“ und hat eine Größe von 50m^2.
Im Anschluss holt uns ein Mitarbeiter des Besucherdienstes ab und führt uns durch den Reichstag. Wir sehen Modelle und Bilder des Gebäudes von der Entstehung bis heute und den Balkon von dem am 9. November 1918 die Republik ausgerufen wurde, ein Thema das wir in der vorherigen Woche im Leistungskurs erst noch einmal wiederholt hatten. Dann sehen wir die Hammelsprung Türen vor denen sich die Bundestagsabgeordneten zur genauen Zählung einer Abstimmung einfinden müssen und die verschiedenen Kunstwerke der Siegermächte des zweiten Weltkrieges.
Danach werden wir unterirdisch in das Paul-Löbe-Haus geführt, in dem die Ausschüsse tagen und wir unser Mittagessen bekommen. Nach dem Mittagessen dürfen wir über eine andere Sicherheitsschleuse nach draußen. Jetzt haben sich alle nach vielen Informationen Freizeit verdient. Manche gehen jedoch ins Pergamon-Museum oder mit Johannes Ukulele kaufen. Am Abend findet noch die Zweitligabegegnung Herta gegen Bochum zu der manche sich in die Herta Fankurve begeben und den Sieg mitfeiern.


Dienstag, 16. November 2010
Am Morgen haben alle die Möglichkeit etwas nach eigenen Interessen zu tun. Eine Gruppe sieht sich das Neue Museum an, in dem die Nofretete ausgestellt ist und andere ägyptische Kunstwerke zu sehen sind. Zwischen 15 und 16 Uhr treffen sich alle an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Maruf und Frank werden von Marufs Großeltern gebracht, die ihnen auf ihre Weise Berlin gezeigt haben. Im Anschluss gehen wir gemeinsam in das Erlebnismuseum „The Story of Berlin“ wo deutsche Geschichte am lebendigen Beispiel Berlin erfahrbar und ertastbar gemacht wird. Um 17 Uhr müssen wir nochmal zum Eingang, da dort die Führung durch den Atomschutzraum unter dem Kurfürstendamm beginnt, hier wird uns gezeigt, wie im Ernstfall circa 1% der Berliner Bevölkerung drei Wochen „geschützt“ worden wäre. Ob das funktioniert hätte ist unklar. Nach der „Bunkerführung“ können wir wieder zurück in die Ausstellungsräume des Museums. Um 18:30 Uhr machen wir uns gemeinsam auf dem Weg in das indische Restaurant Amrit, wo wir eigentlich ein Menu bestellt hatten, was aber aus unerklärlichen Gründen nicht funktioniert hat. Wir bekommen dann nur eine Vorspeise und drei Verschiedene Hauptgerichte, die aber allen schmecken, so dass alle nach anfänglicher Aufregung doch noch gut gesättigt sagen, dass es ihnen geschmeckt hat.
Im Anschluss führt Maruf noch eine Gruppe in ein Besetztes Haus in dem eine Kneipe/Disko ist und Kunst ausgestellt wird. Hier wird dann noch ein bisschen der letzte Abend gefeiert.


Mittwoch, 17. November 2010
Am Mittwoch gibt es noch einmal geballte Kultur für alle. Die Gruppe teilt sich in mehre Kleingruppen. Eine der Gruppen geht sofort nach dem Frühstück in das Pergamonmuseum, wo der Pergamonaltar und das Ischtar-Tor, eines der Antiken Weltwunder steht, danach geht eine Gruppe noch zum Musikinstrumentenmuseum in der Philharmonie weiter, die anderen wollen nocheinmal in die Stadt zum Einkaufen. Eine andere Gruppe bricht nach Potsdam zum Schloss Sanssouci auf. Der Tag wird von allen auf diese Weise intensiv genutzt. Um 16:30 treffen sich alle am Hostel um das Gepäck zu holen und gemeinsam zum Hauptbahnhof aufzubrechen, wo um 18:33 Uhr der Zug zurück nach Würzburg fährt. Um 22:40 kommen wir mit etwas mehr als 10 Minuten Verspätung wieder in unserer fränkischen Heimat an.
Es war eine gute, sehr informative Reise auf der wir viel Lernen konnten.


Für das Organisationsteam, Lukas Greubel, LK G 1

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