Schüleraustausch 2012
Der Besuch unserer französischen Austauschpartner war für uns alle eine schöne Erfahrung.
Am Dienstagabend warteten wir alle gespannt in der Cafeteria auf das Ankommen der Franzosen. Nach einer kurzen Kennenlernphase verbrachten wir einen gemütlichen Abend mit der Familie. Am Mittwoch früh ging’s dann auch schon ab in die Schule, wo das P-Seminar von Herrn Krenzer eine Mittagsbrotzeit mit typisch deutschem Essen, das unseren Austauschschülern überraschend gut geschmeckt hat, vorbereitet hatte. Am Donnerstag machten alle zusammen einen Ausflug nach Rothenburg, wo wir zuerst eine getrennte Stadtführung erhielten, später jedoch gemeinsam eine Stadtrallye absolvierten. Des Weiteren machten unsere Austauschpartner viele spannende Ausflüge, an denen wir leider nicht teilnehmen durften. Das Wochenende verbrachten viele von uns in Nürnberg, wo die Franzosen ausgiebig einkauften. Am Sonntag sind einige mit den Franzosen auf die Eisbahn, wo wir feststellen mussten, dass viele von ihnen besser Schlittschuh fahren konnten als wir. Am letzen Tag gingen die meisten noch einmal Essen und verbrachten einen schönen letzten Abend. Am Dienstag früh mussten unsere Austauschschüler dann aber auch schon wieder abreisen.
Viele von uns waren den Tränen nahe, doch überwog die Vorfreude, sie in Frankreich wiederzusehen. Wir haben viele lustige, schöne und auch verrückte Momente mit unseren Austauschpartnern erlebt und empfehlen jedem, an einem Austausch teilzunehmen, da man viele neue Leute kennenlernt.
Marie Hober, Jana Schömig
Schüleraustausch 2011
Anreisetag
Auf unserer stundenlangen Fahrt haben wir uns alle schon einige Gedanken darüber gemacht wie unser Aufenthalt in Frankreich wird, wie das Essen, die Schule und vor allem unsere Gastfamilie wird.
Dadurch kamen doch einige Klischees im Kopf zustande, wie z.B., dass man viel Baguette und Croissants isst und oft Wein trinkt, natürlich aber auch dass sich alle oder die meisten Franzosen besonders gut kleiden.
Nach acht Stunden Busfahrt kamen wir endlich in Lille an, bzw. um genau zu sein Villeneuve d'Ascq. Zunächst sind wir durch einen weniger schönen Stadtteil gefahren, mit einigen mehr oder weniger heruntergekommenen mehrstöckigen Häusern, durch diesen Anblick waren wir alle anfänglich etwas darüber skeptisch, wie es sich in Lille leben lassen könnte. Jedoch dauerte es nicht lange und wir kamen in dem Quartier an, indem sich unsere Partnerschule befindet, dieses war zwar alt, aber offensichtlich in gutem Zustand, und deshalb sehr freundlich und schön.
In unserer Schule angekommen, mussten wir noch einige Minuten warten, bis unsere Austauschpartner ihren Unterricht beendet hatten, da dieser bekanntlich sehr lange dauert. Nachdem sie uns begrüßt hatten, wurden wir offiziell von der Schulleitung in der Cafeteria der Schule willkommen geheißen. Anschließend gab es eine Kleinigkeit zu Trinken und zu Essen. Danach kamen die Eltern unserer Austauschschüler und nahmen uns mit nach Hause.
Meine Gastfamilie war von Anfang an herzlich nett zu mir, auch wenn es zu- nächst mit der Kommunikation schwer fiel, da man sich erst richtig in das Französische eindenken musste, aber nachdem das geschehen ist, war es ein sehr netter erster Abend in meiner französischen Gastfamilie.
Lisa Jain 9a
Stadtführung villeneuve d’ascq
Die Stadt grenzt unmittelbar an den Südosten der Stadt Lille.
Neben den alten Ortschaften Annappes, Ascq und Flers gehören zum Stadtgebiet die Quartiere Babylone, Brigode, Château, Cité Scientifique. Cousinerie, Croix de Wallers, Hempempont, Hôtel de Ville, Pont de Bois, Poste. Prés. Recueil, Résidence, Sart und Triolo.
In der Stadt leben etwa 62.000 Einwohner. 50.000 Studenten besuchen die Hochschulen. Das
In der Nacht vom 1. zum 2. April 1944 verübte eine Kampfgruppe der 12. SS-Panzer-Division „Hitlerjugend“ das Massaker von Ascq, dem 86 Menschen zum Opfer fielen.
Villeneuve d’Ascq wurde 1970 gegründet. Die neue Stadt vereint die Dörfer von Ascq (niederländisch „Ast“), Annappes und Flers (niederländisch „Laar“)
.
In Villeneuve D’ascq existieren27 Sporthallen, 16 Fußball- und 2 Rugbyplätze, 12 Tennisplätze und 2 Golfplätze.
Außerdem spielt der Verein OSC Lille im Stadion vom Villeneuve D‘ascq
die Stadt ist ein Forschungstandort, besonders in der Cité Scientifique (Universität für Wissenschaften) und Haute Borne (Firmensitzviertel).
Hauptsächlich findet man in Villeneuve d’Ascq den Firmensitz von Bonduelle, der auf die Verarbeitung von Gemüse spezialisiert ist, den Firmensitz der Kreditbank Cofidis, den Firmensitz des Sportartikelherstellers Decathlon-Oxylane, sowie die Fastfoodkette Flunch.
Fatih Yurdakul
Das Schulleben
Während unserem einwöchigen Aufenthalt in Frankreich wurde uns auch ein Einblick in das Schulleben der Franzosen ermöglicht. Hierbei stellten sich einige Unterschiede im Vergleich zum Schulalltag in Deutschland heraus.
Die Franzosen haben 6 Tage die Woche Schule und 4-mal die Woche sogar bis 17.30 Uhr Unterricht. Sie haben eine Mittagspause von eineinhalb Stunden, in der sie in ihrer schuleigenen Kantine die Möglichkeit haben warm Mittag zu essen. Aufgrund der hohen Schüleranzahl kommt es jedoch oft zur Überfüllung der zu kleinen Kantine und es kann passieren, dass man gut eine halbe Stunde auf sein Mittagessen warten muss.
Außerdem gibt es eine 20 Minuten Pause in der, im Gegensatz zu uns Deutschen, aber niemand etwas isst.
In Frankreich beträgt die Dauer einer Unterrichtsstunde 55 Minuten. Da die Schüler erst sehr spät vom Unterricht nach Hause kommen, wurden so genannte „Permanence“ -Stunden eingeführt, in denen viele Schüler aus verschiedenen Klassen in einem großen Raum ihre Hausaufgaben machen können. Auch legen die französischen Lehrer viel Wert auf die Arbeit mit Medien. Dies ist daran zu erkennen, dass in jedem Klassenzimmer ein großer Flachbildfernseher hängt. Ein weiterer Unterschied zum Unterricht in deutschen Schulen ist, dass es für die mündlichen Noten eine Mitarbeitsstrichliste gibt, die von einem Schüler geführt wird.
An einem festgelegten Tag in der Woche schreiben die Schüler einen Test der benotet wird.
Die französische Notenskala reicht von 1 bis 20, wobei 20 Punkte die Höchstpunktzahl ist.
Im Sportunterricht werden Mädchen und Jungen zusammen unterrichtet, da die Franzosen großen Wert auf die Gleichberechtigung Aller legen.
Im Vergleich zu den deutschen Lehrern gehen die französischen Lehrer während dem Unterricht nicht so sehr auf die Schüler ein, sondern fixieren sich mehr auf ihr Konzept.
Insgesamt unterscheidet sich der französische Unterricht stark vom Deutschen, aber er beinhaltet auch einige Vorteile.
Henrike Barwasser, Lena Hofmann
La rencontre avec le directeur
Mercredi, le 16 Mars nous avons eu une rencontre avec le directeur du lyceé
Saint-Adrien. Après des petits problémes de trouver la vraie chambre, nous avons la trouvé. Le directeur nous a salué encore une fois et il nous a prié de poser des questions.
Nous avons pensé des questions et quand nous n'avons pas su poser le question en francais nos deux professeurs traduisent. Les informations les plus interessantes, c'était les informations du lyceé. Au Saint-Adrien il y a 2400 élèves et les bâtiments du lyceé c'était un monastère.
Aussi très interessant étaient les informations du système scolaire. Parce que en France les élèves ont d'école toute la journée et là les garcons et les filles font le sport ensemble. Mais le directeur a dit que cette chose avec les sports c'est une chose qui cause beaucoup de disputes. Une autre difference est l'emploi du temps. Les élèves francais ont lyceé même au samedi. Une autre chose speciale est le mercredi après-midi. Les enfants ont du temps pour faire du sports ou du musique. Après avoir reponsé à toutes les question il a recue un petit cadeau de notre professeur, Madame Weigert-Kriener.
Georg Andreev, Julius Hügelschäffer
Der Alltag in den Familien
Ein paar Punkte, die für uns in unserem französischen Alltag neu waren :
Wohnzimmer und Küche waren meistens zusammen in einem großen Raum.
Das Bad und die Toilette waren in den meisten Familien getrennt, d.h. die Toilette war in einem kleinen Nebenzimmer neben dem Badezimmer; in dem meistens eine Dusche, zwei Waschbecken und eine Badewanne enthalten war.
Die Essgewohnheiten waren für uns in Frankreich auch neu:
Das Frühstück wurde jeden Tag ohne Teller gegessen, die Franzosen essen morgens auch nicht viel beispielsweise ein Baguette und eine Tasse Kaffee.
Zu Mittag aßen die meisten Schüler in der Schulkantine oder holten sich beim Bäcker ein Baguette.
Am Abend gab es um 20:00 Uhr das Abendessen, das meistens eine französische Spezialität war (Raclette,…)
Die Häuser von unseren Austauschpartnern waren alle aus kleinen Ziegelsteinen gebaut, die nicht verputzt waren.
Bei den französischen Schülern sind die Roller auch sehr beliebt als Verkehrsmittel zur Schule.
Die Franzosen halten auch bei der Auswahl der Automarke „ihrem Land die Treue“ (Peugeot, Citroen, Renault).
Außerdem haben die französischen Ampeln noch ein kleines „ extra “ für die Rollerfahrer.
Robby Hammer, Collin Kricancic
LaM – Lille Métropole Musée d’Art Modern
Das Kunstmuseum wurde 1983 erstmalig eröffnet. Das Museum war auf Wunsch des Stifter- und Mäzenenpaars Geneviève und Jean Masurel als harmonische Einheit von Kunstsammlung, Architektur und einem außergewöhnlichen Park angelegt worden. 2002 wurde ein europäischer Architekturwettbewerb für die Restrukturierung und Erweiterung des Museums ausgelobt.
Das Museum wurde im französischen Industriebaustil erbaut , was an der Fassade aus Backstein und Gestaltungsstil im Inneren zu erkennen ist. Im Museum werden 3 moderne Kunststile ausgestellt:
1. Moderne Kunst (ca. 1900 – 1960)
2. Zeitgenössische Kunst (ab ca. 1960 – heute)
3. Art Brut (Kunstwerke von nicht professionellen Künstlern ; Außerhalb der „akzeptierten“ Kunst)
Zudem enthält das Museum eine einzigartige Sammlung des Art Brut. Insgesamt besitzt das Museum mehr als 4.500 Kunstwerke – einschließlich Werke von Picasso, Modigliani und Léger, von denen einige nie zuvor ausgestellt worden sind, die auf 4000 Quadratmetern bewundert werden können!
Jakob Hehn, Jakob Rohr
Besichtigung des LOISIRS ACCUEIL PAS-DE-CALAIS
Am 18.03.2011 besichtigten die Deutschen Austauschschüler den Wellington-Steinbruch in Arras.
Der Steinbruch war Teil eines Plans um die deutsche Front im 1.Weltkrieg einzudrücken.
Englische, Kanadische und Irische Soldaten haben fünf Tage in dem Steinbruch auf den Angriff auf die deutsche Front gewartet. Am Ende, kurz vor dem Angriff befanden sich etwa 25000 Soldaten in dem Stollen.
Diese Steinbergwerkstollen wurden im Mittelalter wegen der Stein Förderung gebaut. Im ersten Weltkrieg wurden sie wieder gebraucht. Mehrere Steinbrüche wurden miteinander verbunden, was für die Versorgung der vielen Soldaten dringendst nötig war. Man modernisierte die Stollen so, dass für elektrisches Licht und Wasser gesorgt war.
Während der Führung kam man oft an Malereien von den Soldaten vorbei die sie wahrschein aus Langeweile oder Sehnsucht an Zuhause malten. Es gab auch einen Alter an dem am Ostersonntag vor dem Angriff noch eine Messe gehalten wurde.
Der Versuch die deutsche Front einzudrücken gelang aber mit großen Verlusten auf beiden Seiten. Die Briten mit etwa 150000 Mann und die Deutschen mit 100000 Mann.
Nach der Führung sind die Deutschenaustauschschüler in das Wochenende mit den Familien gestartet.
Jonas Foerster
Freizeit & Wochenende
Nach einigen Ausflügen mit unseren Lehrerinnen wurden wir am Freitag, den 18.03.2011, ins Wochenende entlassen. Bei der Gestaltung dessen wurden uns keine Grenzen gesetzt. Das Wochenende begann mit einer kleinen Feier im Haus von Collins Austauschschülerin. Da in Frankreich auch samstags Schule ist, durften die meisten Deutschen zu Hause bleiben und ausschlafen. Nach dem Mittagessen fuhren wir alle zusammen mit der Metro nach Lille, die nächst größere Stadt in der Nähe von Villeneuve d’Ascq. Dort liefen wir durch volle Straßen und kauften uns einige Sachen.Dabei fielen uns die vielen Bodyguards und Überwachungskameras auf.
Beispielsweiße mussten wir, um in einen Supermarkt zu gehen unsere Shoppingtaschen in Plastiktüten einschweißen, dadurch soll Diebstahl verhindert werden.Der Sonntag begann mit einem Turnwettkampf bei dem unsere
Austauschschüler den ersten Platz belegten.
Danach trafen wir uns im Park am See und verbrachten einen schönen Nachmittag. Anschließend schauten wir uns den Film „ Sans Identité“ im Kino an. Damit beendeten wir unser gemeinsames Wochenende in Frankreich.
Katharina und Laura
Straußenfarm
Am letzten Tag des Austausches besuchten wir zusammen mit unseren Austauschschülern eine Straußenfarm in Nordfrankreich. In vier Gruppen aufgeteilt, wurden wir herumgeführt und konnten viele Tiere, wie z.B. Strauße und Hängebauchschweine, sehen.
Wir durften sogar in ein Känguru- Gehege um die Tiere zu füttern.
Nach der Besichtigung der Straußenfarm wurden Spiele wie Sackhüpfen und Eierlauf gespielt.
Andreas Alvarez, Maximilian Geis
Ein Nachmittag am Meer
Am Freitag, den 21.03.2011, war es soweit: Am letzten Tag vor der Abfahrt fuhren wir, die 23 Schüler/innen des RGW, mit unseren 24 französischen Freunden vom Lycée Saint-Adrien an den Strand von Ghyvelde.
Bei strahlendem Sonnenschein und ca. 15 °C genossen wir einen wunderschönen Nachmittag am Meer. Nach einem kleinen Picknick am Strand schauten sich einige die „Bray-Dunes“, eine riesige Dünenlandschaft, an.
Die Mutigen unter uns wagten sich auch bis zu den Knien in das sehr kalte Meerwasser, andere lagen einfachn nur am langen Sandstrand oder in den Dünen und erholten sich.
Manche von uns waren auch in der Stadt selber, die aber eher einer
Geisterstadt glich, denn die Touristen kommen erst im Sommer nach
Ghyvelde. Nach ca. 3 Stunden war unser gemeinsamer Ausflug leider vorbei und wir fuhren wieder nach Villeneuve d‘Ascq zurück.
Ann-Kathrin Landgraf, Rebecca Pabst
Abreisetag
Dienstag, 22.03.2011, 8 Uhr: Abfahrt sur la place de la Republique, Villeneuve d’Asq
Heute war er gekommen- der Tag des Abschieds
Nach einer Woche Spaß, Freude, Glück, Partys und neuen Freundschaften machten wir uns unter Tränen und letzten Abschiedsküsschen um 8 Uhr auf den Heimweg nach Deutschland.
Auf der Fahrt von etwa neun Stunden sammelten wir viele verschiedene Eindrücke der Teilnehmer: Eve berichtet: „Man bekommt eine Fülle an Eindrücken, die einerseits
anders, aber auch sehr schön waren! Insgesamt war die Zeit wundervoll!“
Andreas erzählt über den Austausch: „Einzigartiges, einwöchiges Erlebnis!“
Auch Kate berichtet: „Diese Woche war unglaublich- amazing!“
Julius fragt sich hingegen: „Was, hier gibt’s nur so wenig zu trinken und zu essen?“
Und auch Fatih erzählt über die Woche: „Sehr hungerleidend!“ Wenn man aber von den traditionellen Gerichten absieht, fanden wir den
Austausch alle doch sehr schön: Ich fand die ganze Woche cool, die
Gastfamilie war ewig lieb und ich bin sehr traurig zu gehen!“, teilt uns
Rebecca mit.
Lena sagt: „Coole Woche, in einer schönen Familie mit
coolen Ausflügen!“
Wir haben auch Frau Weigert- Kriener um ein kurzes Resumée gebeten: „Supernette Schüler, immer verlässlich, schönes Programm, ich glaube, dass die Schuler profitiert haben und hoffe, dass sich etwas auf privater Ebene entwickelt hat!“
Auch wir finden, dass es eine traumhafte Woche mit vielen tollen Ereignissen, neuen Erfahrungen und Erlebnissen und unvergesslichen Momenten war und vermissen schon jetzt unsere französischen Freunde!
By(e) Anika & Selina
Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Schüleraustausch zwischen dem Röntgen-Gymnasium und dem Lycée Saint-Adrien in Villeneuve d'Ascq/Nordfrankreich finden sich auch unter "Schulleben"




